Aktuell

20.04.2018

Die Grossprojekte zum Ausbau der Eisenbahn sind auf Kurs. Dies berichtet das Bundesamt für Verkehr BAV in seinem Standbericht zu den aktuellen Ausbauprogrammen der Eisenbahn. Dazu gehören die «Neue Eisenbahn-Alpentransversale» (NEAT), die Hochgeschwindigkeits-anschlüsse, die «Zukünftige Entwicklung der Bahninfrastruktur» (ZEB), der 4-Meter-Korridor und der Ausbauschritt 2025. Der Standbericht gibt zudem Aufschluss über den Stand der Arbeiten bezüglich der Lärmsanierung, der Einführung des Zugbeeinflussungssystems (ETCS) sowie zu regionalen Projekten.

13.04.2018

Der Kanton Appenzell Innerrhoden hat die Teile Siedlung und Verkehr seines Richtplans überarbeitet. Die Bezirke müssen bis 2022 ihre Nutzungspläne an die neuen Vorgaben anpassen und auch Auszonungen prüfen. Neueinzonungen sind nur dann möglich, wenn Flächen kompensiert werden. Der Bundesrat hat die Anpassung genehmigt. Der Richtplan erfüllt damit die Anforderungen des revidierten Raumplanungsgesetzes (RPG).

12.04.2018

Das Bundesamt für Raumentwicklung ARE hat den Bericht «Dichte und Mobilitätsverhalten» herausgegeben. Er hilft zu verstehen, wie viele Kilometer Schweizerinnen und Schweizer abhängig von der Dichte am Wohnort zurücklegen und welche Verkehrsmittel sie dazu nutzen. Die Einwohner- und die Arbeitsplatzdichte in der Umgebung des Wohnorts identifizierte der Bericht als ausschlaggebend dafür, dass Menschen aus Städten und Agglomerationen pro Tag weniger Kilometer fahren als Menschen, die auf dem Land wohnen. Das gilt allerdings nur für die Kilometer innerhalb der Schweiz.

27.03.2018

Am Wochenende raus aus der Stadt, Natur und Ruhe geniessen, sich erholen. Was verlockend klingt, hat seine Tücken. Verstopfte Züge, im Stau stehen, schreiende Kinder auf der Rückbank. Was unternehmen Gemeinden, Städte und Kantone, damit die Bevölkerung ihr Bedürfnis nach Ruhe und Erholung befriedigen kann, ohne allzu weit fahren zu müssen? Wie lässt sich die Qualität der Ausflugsziele – trotz des Nutzungsdrucks – für Mensch und Natur erhalten?

26.03.2018

Steigende Mieten in städtischen und stadtnahen Regionen veranlassten den Mieterverband im Jahr 2016, die Initiative «Mehr bezahlbare Wohnungen» zu lancieren. Sie will den sinkenden Marktanteil des gemeinnützigen Wohnungsbaus wieder erhöhen. Der Bundesrat lehnt die Initiative ab. Er möchte aber den Fonds für gemeinnützigen Wohnungsbau mit einem Kredit von 250 Millionen aufstocken. Mit dem Geld soll der gemeinnützige Wohnungsbau den Marktanteil von vier bis fünf Prozent längerfristig halten können.

26.03.2018

Lange stand bei der Siedlungsentwicklung die Planung der Angebote im Vordergrund. Für die Siedlungsentwicklung nach innen, wo Qualitäten aus Nutzersicht über den Erfolg entscheiden, reicht dies jedoch nicht aus. Das Projekt «Smart Use» der Metropolitankonferenz Zürich will die Siedlungsentwicklung deshalb stärker auf die tatsächlichen Bedürfnisse der Nutzer der Räume abstützen. Dazu wird eine Open Data Plattform für räumliche Daten aufgesetzt.

15.03.2018

Nach dem Ständerat beschloss auch der Nationalrat, die Hürden für das Bauen ausserhalb der Bauzonen zu senken. Dazu nahm der Nationalrat eine Motion der ständerätlichen Kommission für Raumplanung (UREK-S) an. Maiensässe, Scheunen und Ställe ausserhalb der Bauzonen hätten so leichter in Wohnungen umgebaut werden können. Der Nationalrat änderte allerdings den Motionstext. Die Änderung ging der UREK-S zu weit. Deshalb hat sie nun ihre eigene Motion abgelehnt. Das Anliegen wird nach der zweiten Revision des Raumplanungsgesetzes wieder aufgenommen.

09.03.2018

Letzes Jahr verpasst, aber immer noch aktuell: Die Firma LerNetz AG hat ein webbasiertes Lernangebot für die Sekundarstufe zum Thema «Raum und Landschaft» entwickelt. Die «Zeitspur.ch» nimmt Schüler und Schülerinnen auf eine interaktive Hör-Reise mit. Sie zeigt, dass Planung und Raumentwicklung nicht nur abstrakt, bürokratisch und auf zweidimensionalen Plänen stattfinden, sondern das Leben der Menschen in ihrem Alltag ganz konkret beeinflussen.

08.03.2018

Rechtzeitig zum Kulturerbejahr 2018 gibt die VLP-ASPAN mit den Kantonen St. Gallen, Schwyz, Solothurn und Graubünden eine Arbeitshilfe zum Thema Ortsbildschutz und Verdichtung  heraus. Sie zeigt, dass sich die Schutzinteressen des Inventars der schützenswerten Ortsbilder der Schweiz (ISOS) und die der Verdichtung nicht generell ausschliessen. Doch müssen die Gemeinden einen geplanten Neubau gegen wertvolle Altbauten abwägen. Die Arbeitshilfe erklärt, wie das geht.

27.02.2018

Der Bundesrat hat einen Staatsvertrag mit Italien und die angepasste Pärkeverordnung genehmigt. Beides sind Grundlagen, um einen neuen Nationalpark gemeinsam mit Italien zu schaffen. Ob der Park entsteht, werden die Tessiner an einer Volksabstimmung im Juni entscheiden.